Standard-Eurobarometer

Eurobarometer #79Frühjahr 2013
  • Die Ergebnisse der Befragung aus dem Frühjahr 2013 weisen darauf hin, dass sich die Bewertungen der wirtschaftlichen und persönlichen Lage in der EU etwas verbessern. So sind die Bürger der Europäischen Union weniger pessimistisch hinsichtlich ihrer persönlichen Situation - sowohl finanziell als auch im Hinblick auf ihre berufliche Situation - und der wirtschaftlichen Lage auf nationaler und europäischer Ebene. Jedoch gilt für all diese Ergebnisse, dass die Einschätzung zwar weniger pessimistisch, nicht aber optimistischer ausfällt. Vielmehr sind mehr Befragte der Ansicht, die Situation wird in nächster Zeit unverändert bleiben.
  • Auch die Wahrnehmung der Finanz- und Wirtschaftskrise fällt weniger pessimistisch aus als noch im Herbst 2012. So ist immerhin rund ein Drittel der Befragten in Europa und Deutschland der Ansicht, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt hätten ihren Höhepunkt bereits erreicht (Deutschland 34%; +5; EU: 36%; +7). Verglichen mit den Ergebnissen aus dem Frühjahr 2009, als diese Frage das erste Mal erhoben wurde, zeigt sich in 19 von 27 Ländern ein Rückgang des Pessimismus, u.a. in Deutschland (34%; +13 im Vgl. zum Frühjahr 2009). Denen stehen jedoch auch 8 Länder gegenüber, wo die Lage pessimistischer als 2009 eingeschätzt wird - allen voran Portugal, wo 75% der Befragten damit rechnen, dass der Höhepunkt der Krise und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt noch nicht erreicht ist (+19 im Vgl. zum Frühjahr 2009).
Anzahl der Interviews: 1554Gesamtzahl der Interviews: 32694
Erhebungzeit: 10.05. - 26.05.2013Erhebungszeit: 10.05. - 26.05.2013
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Eurobarometer #78Herbst 2012
  • Knapp drei Viertel der Deutschen (74%) und 63% der Europäer fühlen sich als europäische Bürger. 59% (+5) der Deutschen sind im letzten Jahr ins europäische Ausland gereist, damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt von 41%. Mehr als zwei Drittel der deutschen Befragten hatten zudem Kontakt zu Bürgern aus mindestens einem anderen EU-Staat (69%; +2). Dies geschah jedoch zumeist auf Reisen. Nur eine Minderheit der Deutschen hat im EU-Ausland gelebt, gearbeitet oder studiert.
  • Die mit dem Vertrag von Lissabon neu eingeführte, europäische Bürgerinitiative wird bisher noch zurückhaltend gesehen; 77% der Deutschen und 69% der Europäer haben bisher nicht vor, davon Gebrauch zu machen.
  • Zu ihren Erwartungen an die EU befragt, steht für die deutschen Befragten nach wie vor die Überwindung der ökonomischen Krise an erster Stelle (49%; -2).
Anzahl der Interviews: 1562Gesamtzahl der Interviews: 32731
Erhebungzeit: 03.11. - 18.11.2012Erhebungszeit: 03.11. - 18.11.2012
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Eurobarometer #77Frühjahr 2012
  • Die Wahrnehmung der nationalen Wirtschaftslage ist seit Herbst 2010 weitgehend unverändert. Insgesamt haben seit Herbst 2008 zum achten Mal in Folge mehr als zwei Drittel der Europäer angegeben, dass sie die Lage ihrer nationalen Wirtschaft als ziemlich oder sehr schlecht beurteilen (71%). Allerdings gibt es hier weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten. So sind in Deutschland mehr als drei Viertel der Befragten der Ansicht, die Lage der deutschen Wirtschaft sei sehr gut bzw. gut (77%).
  • Hinsichtlich der Finanz- und Wirtschaftskrise ist im Vergleich zum Herbst 2011 ein leichter Rückgang des Pessimismus festzustellen, jedoch glauben immer noch 60% der Befragten, dass das Schlimmste noch bevorsteht (-8). In Deutschland befürchtet dies immerhin noch mehr als jeder zweite Befragte (54%; -7).
  • Nahezu unverändert sind jeweils etwa drei Viertel der europäischen Befragten der Meinung, dass eine stärkere Koordinierung der Wirtschaftspolitiken aller EU-Mitgliedsstaaten (76%; +1) zur Lösung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise beitragen würde. In Deutschland sind weiterhin mehr als 8 von 10 Befragten von diesen Maßnahmen überzeugt (83%).
Anzahl der Interviews: 1502Gesamtzahl der Interviews: 32728
Erhebungzeit: 12.05. - 27.05.2012Erhebungszeit: 12.05. - 27.05.2012
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Eurobarometer #76Herbst 2011
  • Nach mehreren aufeinander folgenden Umfragen, in denen bezogen auf die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Situation sowie des Arbeitsmarktes Verschlechterungen festgestellt wurden, konnten wir in den Umfragen des Standard-Eurobarometers im Herbst 2010 und in noch höherem Maße im Frühjahr 2011 bei einer Reihe von Indikatoren wieder Zeichen des Aufschwungs beobachten - insbesondere bei denjenigen, die als Gradmesser für die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation gelten. Diese Tendenz setzt sich in der vorliegenden Standard-Eurobarometer Umfrage vom Herbst 2011 nicht fort.
  • So ist eine relative Mehrheit der Befragten der Ansicht, dass sich die EU in die richtige Richtung bewegt (38%; -8). Die Zahl derer, die glauben, dass sich die EU in die falsche Richtung bewegt, ist jedoch deutlich gestiegen (31%; +8).
  • Nachdem die Befragten seit Mai 2009 immer seltener davon überzeugt waren, dass hinsichtlich der Finanz- und Wirtschaftskrise das Schlimmste noch bevorsteht, verstärkt sich dieser Eindruck bei den Bürgern mittlerweile wieder deutlich (Deutschland: 61%; +23; EU: 68%; +21).
  • Trotz alledem bleiben die Bürger der Europäischen Union gegenüber der Strategie Europa 2020 optimistisch und zwar einerseits in Bezug auf die wahrgenommene Bedeutung der verschiedenen Initiativen und andererseits in Bezug auf die Realisierbarkeit der unterschiedlichen Vorgaben.
  • Zur Bedeutung der einzelnen Maßnahmen befragt, halten es die Deutschen v.a. für sehr wichtig eine europäische Wirtschaft aufzubauen, die weniger natürliche Ressourcen verbraucht und weniger Treibhausgase ausstößt (86%; +2), Arbeitslose und Arme zu unterstützen um ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen (85%; +7), die Qualität und Attraktivität des höheren Bildungswesens in der EU zu erhöhen (84%; +3) sowie den Arbeitsmarkt zu modernisieren (82%). Vor allem das Thema Armut hat für die Deutschen seit der letzten Befragung deutlich an Bedeutung gewonnen. Das Ziel der EU, die Anzahl der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, europaweit um ein Viertel zu reduzieren, hält die Hälfte der Befragten in Deutschland (49%; -1) und 43% der Europäer für machbar und richtig.
Anzahl der Interviews: 1538Gesamtzahl der Interviews: 31659
Erhebungzeit: 05.11. - 20.11.2011Erhebungszeit: 05.11. - 20.11.2011
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Eurobarometer #75Frühjahr 2011
  • Die europäischen Bürger haben eine positivere Sichtweise der Krise, damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, seit diese Frage erstmals gestellt wurde. Auf nationaler Ebene allerdings hat sich die Kluft zwischen den Mitgliedstaaten, in denen die Bürger überzeugt sind, dass die Krise ihren Höhepunkt schon erreicht hat (14 Mitgliedstaaten), und jenen, in denen die Bürger erklären, das Schlimmste stehe noch bevor (13), seit Herbst 2010 vergrößert.
  • Seit die Frage zum ersten Mal gestellt wurde, sind die europäischen Bürger zum fünften Mal in Folge der Ansicht, dass die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf EU-Ebene am wirksamsten bekämpft werden können. Die EU liegt diesbezüglich noch vor den nationalen Regierungen. Trotz der verhältnismäßig stabilen Ergebnisse stellen wir fest, dass der IWF einen Platz nach oben auf den dritten Platz gerückt und die G20 um einen Platz auf den vierten Rang zurückgefallen ist. In 17 Mitgliedstaaten liegt die EU auf dem ersten Platz.
  • Nahezu die Hälfte der europäischen Bürger sind der Ansicht, dass die Verbesserung von Bildung und beruflicher Weiterbildung grundlegend zur Leistungsfähigkeit der europäischen Wirtschaft beiträgt. Von geringfügig mehr als einem Drittel der Befragten werden die Verringerung der öffentlichen Defizite und der Staatsverschuldung sowie die Erleichterung der Gründung von Unternehmen als Initiativen gesehen, mit denen die europäische Wirtschaft gestärkt werden kann. Dies spiegelt die breite Zustimmung wieder, die die Bürger für die Maßnahmen und Ziele von Europa 2020 äußern.
  • Die Maßnahmen, die derzeit innerhalb der europäischen Institutionen diskutiert werden und mit denen die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise bekämpft werden soll, werden von großen Mehrheiten der europäischen Bevölkerung als wirksam angesehen. Diese Überzeugung hat seit Herbst 2010 geringfügig an Boden gewonnen und setzt somit den positiven Trend fort, der sich seit Januar 2009, als diese Frage zum ersten Mal gestellt wurde, bemerkbar gemacht hat.
  • Von den vorgeschlagenen Maßnahmen würden die Befragten insbesondere eine bessere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, sowohl innerhalb der EU als auch in der Eurozone, befürworten.
  • Darüber hinaus erwarten die europäischen Bürger von der EU, dass sie eine wichtigere Rolle bei der Bekämpfung der Krise und der Regulierung des weltweiten Finanzsystems übernimmt. Sie befürworten die verschiedenen Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang vorgeschlagen wurden.
  • Die europäischen Bürger vertreten die Ansicht, dass die Europäische Union seit Beginn der Krise wirksamer als die nationalen Regierungen oder die Vereinigten Staaten gehandelt hat.
Anzahl der Interviews: 1535Gesamtzahl der Interviews: 31769
Erhebungzeit: 06.05. - 22.05.2011Erhebungszeit: 06.05. - 26.05.2011
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Eurobarometer #74Herbst 2010
  • Auf europäischer Ebene sind immer mehr Befragte der Meinung, dass in Bezug auf die Auswirkungen der Krise das Schlimmste überwunden ist (42%, +5), selbst wenn dies EU-weit noch immer eine Minderheitsmeinung ist. Die Vielfalt der wirtschaftlichen Gegebenheiten in den verschiedenen Mitgliedsstaaten spiegelt sich jedoch in dieser Einschätzung wider: Während beispielsweise in Schweden oder Österreich 58% und in Deutschland 55% der Befragten dieser Ansicht sind, teilt in Irland und Griechenland nur jeder Fünfte diese Einschätzung.
  • Weiterhin gilt den EU-Bürgern die EU als die effizienteste Instanz zu Bewältigung der Auswirkungen der Wirtschaftskrise (23%, -3), gefolgt von den nationalen Regierungen (20%, -1), der G20 (16%, +2) und dem IWF (15%, -1). In 18 Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, steht die EU an erster Stelle. Im Vergleich zum Frühjahr 2010 kann die Bundesregierung als Krisenbewältiger bei den Deutschen an Vertrauen gewinnen (17%, +5), während die EU verliert (22%, -5).
  • Nach wie vor wünscht sich eine klare Mehrheit der EU-Bürger zur Bewältigung der Krise eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten (89%, +3).
  • Die meisten der vorgeschlagenen Maßnahmen, die im Rahmen der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 umgesetzt werden könnten, wurden von mehr als der Hälfte der EU-Bürger erwähnt. Aus den Antworten wird erkennbar, wie besorgt sie in Bezug auf Beschäftigung sind und wie wichtig ihnen soziale Themen, die Gleichberechtigung aller europäischen Bürger sowie Umweltbelange sind.
  • Die Mehrheit der EU-Bürger hält die Ziele der Strategie Europa 2020 für realisierbar: Besonders optimistisch wird das Ziel die Zahl junger Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, auf unter 10 Prozent zu senken, gesehen: Drei Viertel aller EU-Bürger halten dieses Ziel für angemessen oder sogar zu bescheiden - die Einschätzung der Deutschen liegt hier auf ähnlichem Niveau. Anders verhält es sich mit dem Ziel, dass mindestens 40 Prozent der jüngeren Generation ein Diplom oder einen Hochschulabschluss haben sollten. Hier sind 63% der EU-Bürger der Meinung dies sei angemessen oder sogar zu bescheiden, während ein etwa nur halb so großer Anteil der Deutschen (34%) diese Ansicht teilt.
  • Knapp drei Viertel der Deutschen sind darüber hinaus der Ansicht, die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien in der EU um 20 Prozent bis 2020 sei angemessen bzw. zu bescheiden (73%) - hier liegen sie vollkommen mit der EU-weiten Meinung d'accord, denn auch 73% der EU-Bürger teilen diese Einschätzung.
Anzahl der Interviews: 1609Gesamtzahl der Interviews: 30780
Erhebungzeit: 12.11. - 28.11.2010Erhebungszeit: 11.11. - 01.12.2010
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Eurobarometer #73Frühjahr 2010
  • Nur noch 22% der EU-Bürger (-7) sind der Ansicht die wirtschaftliche Lage der EU sei gut und auch die Erwartungen der Europäer, dass sich dies kurzfristig ändern könnte (24%, -4) sind geringer als noch im Herbst 2009. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bewerten jedoch immerhin 36% der Deutschen gut, während EU-weit weniger als jeder Vierte der Meinung ist, die wirtschaftliche Lage im eigenen Land sei gut.
  • Obwohl Europa die Rezession offiziell hinter sich gelassen hat, besteht für die europäische Öffentlichkeit weiterhin der Eindruck, dass die Wirtschaftskrise vorherrscht: Nach wie vor glaubt jeder zweite Europäer (55%, +1) und sechs von zehn Deutschen (60%), das schlimmste stehe diesbezüglich noch bevor. Insgesamt erhält man auf Länderebene jedoch sehr unterschiedliche Einschätzungen, die möglicherweise auf den unterschiedlich weit gediehenen Wirtschaftsaufschwung zurückzuführen sind.
  • Im Allgemeinen sind sich die Europäer über die Notwendigkeit von Reformen zur Beendigung der Wirtschafts- und Finanzkrise einig: So sind knapp drei Viertel der EU-Bürger (74%) der Ansicht im eigenen Land bestehe Reformbedarf um für die Zukunft besser gerüstet zu sein.
  • Weite Teile der deutschen Bevölkerung sind der Ansicht, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Bewältigung der Krise enger zusammenarbeiten müssten (91%) und auch 86% der EU-Bürger hegen den starken Wunsch nach mehr Abstimmung zwischen den Mitgliedsstaaten.
  • Die Maßnahmen, die von der Europäischen Union und dem IWF zur Stabilisierung des Finanzsystems und zur Bekämpfung der Schuldenkrise in Griechenland ergriffen wurden, blieben nicht unbeachtet: Jeder vierte EU-Bürger traut der EU mittlerweile zu, wirksame Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu ergreifen (26%, +4), und auch der IWF konnte seine Vertrauenswerte verbessern (14%, +3).
  • Weniger als die Hälfte der EU-Bürger (42%) fühlt sich über die Rechte als EU-Bürger ausreichend informiert und 72% der Befragten würde gerne besser über die Rechte als Bürger der EU informiert werden.
  • An der Unterstützung der Deutschen für die deutsche Mitgliedschaft in der EU und deren wahrgenommenen Nutzen ging die Schuldenkrise ebenfalls nicht spurlos vorüber: Nur noch die Hälfte der in Deutschland Befragten (50%, -10) und damit deutlich weniger als im Herbst 2009 halten die deutsche EU-Mitgliedschaft für eine gute Sache.
Anzahl der Interviews: 1515Gesamtzahl der Interviews: 30715
Erhebungzeit: 06.05. - 26.05.2010Erhebungszeit: 05.05. - 28.05.2010
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Eurobarometer #72Herbst 2009
  • Für 36% (+/-0) der Deutschen und 38% (+/-0) der Europäer stellen immer noch steigende Preise das größte Problem dar. An zweiter Stelle steht für die Deutschen mit 28% (+6) der Zustand des Gesundheitssystems, europaweit ist es die wirtschaftliche Situation (26%, +/-0).
  • Die Europäer haben nach wie vor ein gutes Bild von der Europäischen Union (48%, +3). Auf die Frage, was die Europäische Union für sie persönlich bedeute, nannten die Befragten vor allem die Freiheit, überall in der EU reisen, arbeiten und leben zu können (46%, +4), sowie den Euro (37, +4), als Symbol für die Europäische Union.
  • Drei Viertel der EU-Bürger sind davon überzeugt, dass die Europäische Union ‚unersetzlich ist, um den globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder dem internationalen Terrorismus entgegentreten zu können’. Dabei handelt es sich auch um die beiden wichtigsten Politikbereiche, bei denen sich die meisten Europäer mehr Entscheidungen auf europäischer Ebene wünschen.
  • Zum ersten Mal wurden die Bürger gefragt, auf welche Gefahren bzw. Herausforderungen sich die Europäische Union in ihrem außenpolitischen Handeln konzentrieren sollte. An erster Stelle steht für die Europäer der Kampf gegen Armut (33%), gefolgt von der Erhaltung des Friedens (‚Peace-Keeping’) (31%) und dem Einsatz für Menschenrechte und Demokratie (27%).
  • Zwei Drittel der Europäer glauben, dass die Europäische Union eine positive Zukunft haben wird.
  • Die Europäische Union wird von den Bürgern vor allem als wirtschaftlicher Akteur wahrgenommen. Fast die Hälfte der Europäer (47%) nimmt die EU vor allem als Wirtschaftsakteur wahr, gefolgt von dem politischen Einfluss, der sie auszeichnet (30%, -3). Als Militärmacht nehmen die Europäer die EU kaum wahr (6%, +/-0).
Anzahl der Interviews: 1514Gesamtzahl der Interviews: 30238
Erhebungzeit: 30.10. - 15.11.2009Erhebungszeit: 23.10. - 18.11.2009
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Eurobarometer #71Frühjahr 2009
  • Nach einem langen Abwärtstrend, sind die Europäer wieder optimistischer, wenn es um die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im eigenen Land (25%, +10) und um eine Erholung auf dem Arbeitsmarkt (20%, +8) in den nächsten 12 Monaten geht.
  • Obwohl 59% der Europäer (+3) an die wirtschaftlichen Chancen der Globalisierung glauben, sind 62% (+6) der Befragten davon überzeugt, dass die Globalisierung zu größerer sozialer Ungleichheit führt. Angestiegen ist auch der Wunsch nach einem globalen Rahmen zur Steuerung der weiteren Globalisierung (73%, +9).
  • Auf die Frage, ob ihre Stimme in Europa zählt, antwortete nur eine relative Mehrheit der Befragten in Deutschland positiv (46%). Europaweit sind es sogar nur 38%.
  • Damit steht es um die demokratische Legitimität in der EU immer noch weit schlechter als es in den einzelnen Mitgliedsländern der Fall ist (Deutschland: 64%, EU: 51%).
  • Die Zustimmung zur Mitgliedschaft des eigenen Landes in der EU bleibt nichts desto trotz stabil auf hohem Niveau: 53% (+1) der Europäer halten die Mitgliedschaft ihres Landes für eine gut Sache.
  • Deutsche und Europäer befürworten im Allgemeinen mehr Entscheidungen auf europäischer Ebene: Vor allem der Kampf gegen Terrorismus (DE: 89%, +4; EU: 81%, +1) und der Kampf gegen das organisierte Verbrechen (DE: 85%, +1; 78%, +3) sollte nach Meinung einer großen Mehrheit stärker auf der europäischen Ebene entschieden werden. Ähnlich hoch ist diese Befürwortung auch in Bezug auf die Sicherung der Energieversorgung (DE: 83%, +13; EU: 76%, +7).
Anzahl der Interviews: 1521Gesamtzahl der Interviews: 30343
Erhebungzeit: 17.06. - 03.07.2009Erhebungszeit: 12.06. - 06.07.2009
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Eurobarometer #70Herbst 2008
  • 42% (-2) der Deutschen und 37% (+/-0) der Europäer halten die Inflation für das größte Problem, vor dem Deutschland und die anderen Mitgliedstaaten der EU stehen. An zweiter Stelle folgt die Sorge um die Entwicklung der Wirtschaft (D: 34% (+20) / EU: 37% (+17)).
  • Dementsprechend schlecht ist die Meinung der Befragten EU-Bürger über den Zustand der europäischen Wirtschaft: ein Drittel der Europäer (-25) hält den Zustand der europäischen Ökonomie für gut; 58% der Europäer (+31%) glauben, dass die europäische Ökonomie in einem schlechten Zustand ist.
  • Im Jahr der Wahlen zum Europäischen Parlament billigen 74% der EU-Bürger dem Europäischen Parlament eine wichtige Rolle innerhalb der Europäischen Union zu. Ähnlich hoch wird auch die Rolle der Europäischen Zentralbank bewertet (72%).
  • Eine Mehrheit der Europäer vertraut dem Europäischen Parlament (51%). Damit genießt das Europäische Parlament im europäischen Durchschnitt mehr Vertrauen, als die nationalen Parlamente.
  • Vor allem die Politikbereiche Terrorismusbekämpfung, Forschungspolitik und Umweltschutz sollen vorrangig auf der europäischen Ebene entschieden werden. Die Themen der Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik dagegen wollen die Bürger nach wie vor lieber auf nationaler Ebene entschieden sehen.
  • Ein Viertel der Befragten EU-Bürger billigen der Europäischen Union die entscheidende Rolle in der Beilegung des Konflikts zwischen Georgien und Russland zu.
Anzahl der Interviews: 1526Gesamtzahl der Interviews: 30130
Erhebungzeit: 10.10. - 02.11.2008Erhebungszeit: 06.10. - 06.11.2008
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Eurobarometer #69Frühjahr 2008
  • Pessimismus in Bezug auf die Entwicklung der nationalen Wirtschaft ist weiter gewachsen
  • Mehr als zwei Drittel der befragten EU-Bürger halten die Verwaltung und Regierung in Europa für nicht transparent
  • Dabei halten über die Hälfte der EU-Bürger eine transparente Regierung für sehr wichtig (52%), 35% für wichtig
  • Der Skeptizismus gegenüber der Globalisierung ist größer geworden: Angst vor Inflation durch steigende Energiepreise und den Folgen der Bankenkrise sind die Hauptgründe dafür.
  • Die Mehrheit der Befragten befürwortet gemeinsame globale Regeln für die Globalisierung
  • Die Befürwortung einer Aufnahme der Türkei in die EU, wenn diese sämtliche von der EU gestellten Bedingungen erfüllt, ist unter den Europäern um 6 Punkte auf 45% gestiegen
Anzahl der Interviews: 1534Gesamtzahl der Interviews: 30170
Erhebungzeit: 29.03. - 28.04.2008Erhebungszeit: 25.03. - 04.05.2008
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Eurobarometer #68Herbst 2007
  • Die Lage der nationalen Wirtschaft der einzelnen EU-Länder wird als gut eingeschätzt
  • Zukünftige Verbesserung der Verfassung der nationalen Wirtschaft wird jedoch kritisch gesehen
  • Erwartungen an das eigene Leben in den nächsten 12 Monaten sind pessimistischer geworden
  • Die Sorge über die steigenden Preise steigt fast auf das Niveau der Angst vor Arbeitslosigkeit, die größte Sorge der EU-Bürger
  • Legitimation der EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes von Seiten der EU-Bürger wächst
  • Das Vertrauen in die EU insgesamt ist jedoch gesunken
Anzahl der Interviews: 1509Gesamtzahl der Interviews: 30281
Erhebungzeit: 24.09. - 17.10.2007Erhebungszeit: 22.09. - 03.11.2007
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Eurobarometer #67Frühjahr 2007
  • Das Vertrauen in die Europäische Kommission als auch in das Europäische Parlament haben zugenommen
  • Zwei Drittel stimmen der europäischen Verfassung zu
  • Die Zukunft der EU wird optimistisch gesehen
  • Die Mehrheit der EU-Bürger sieht die EU nicht als untergeordnete Wirtschaftskraft
  • Positive öffentliche Meinung gegenüber der EU und ihren Institutionen ist deutlich gestiegen
  • Die EU sollte sich mit dem Thema der globalen Erwärmung und mit Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausemission befassen
Anzahl der Interviews: 1513Gesamtzahl der Interviews: 29222
Erhebungzeit: 10.04. - 09.05.2007Erhebungszeit: 10.04. - 15.05.2007
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Eurobarometer #66Herbst 2006
  • Deutsche Ratspräsidentschaft - Meinung der Deutschen und Europäer
  • Die Identifizierung der Deutschen und Europäer mit Europa wächst stetig
  • Die Mehrheit der Deutschen und Europäer will eine Europäische Verfassung
  • Energieversorgung und -sicherheit als gemeinsame Aufgabe der EU und der Mitgliedstaaten
  • Auch der Klimaschutz wird von der Mehrheit der Deutschen und Europäer als gemeinsame Aufgabe der EU und der Mitgliedstaaten angesehen.
  • Der Aufnahme weiterer Länder in die EU stehen die meisten Deutschen und Europäer kritisch gegenüber
Anzahl der Interviews: 1525Gesamtzahl der Interviews: 29152
Erhebungzeit: 08.09. - 04.10.2006Erhebungszeit: 06.09. - 10.10.2006
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Eurobarometer #65Frühjahr 2006
  • Optimismus bei den Jüngsten und Ältesten, dazwischen die verlorene Generation in Ostdeutschland:
  • Ostdeutsche tendenziell pessimistischer - aber Hoffnung bei den Jungen
  • Starke Unzufriedenheit mit der deutschen und europäischen Demokratie in Ostdeutschland
  • Furcht vor Arbeitsplatzverlust durch Integration
  • Die EU soll eine wichtigere Rolle im Leben der Menschen spielen
  • Deutsche wissen wenig über Europa
Anzahl der Interviews: 1526Gesamtzahl der Interviews: 29220
Erhebungzeit: 28.03. - 04.06.2006Erhebungszeit: 27.03. - 01.05.2006
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Eurobarometer #64Herbst 2005
  • Arbeitslosigkeit bleibt größte Sorge der Deutschen
  • Die europäische Verfassung wird nach wie vor unterstützt
  • Die EU-Bürger wollen mehr Informationen über die EU und wollen stärker in EU Angelegenheiten eingebunden sein
  • Die Erweiterung der EU wird nach wie vor sehr kritisch gesehen
Anzahl der Interviews: 1534Gesamtzahl der Interviews: 29430
Erhebungzeit: 14.10. - 08.11.2005Erhebungszeit: 11.10. - 15.11.2005
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Eurobarometer #63Frühjahr 2005
  • Persönliche Zufriedenheit bleibt auf hohem Niveau; Entwicklung des Arbeitsmarktes wird optimistischer betrachtet
  • Arbeitslosigkeit ist die zentrale Sorge der Deutschen
  • Das Image der Europäischen Union verschlechtert sich leicht
  • Eine Mehrheit der Deutschen und Europäer glaubt, dass ihre Stimme in der EU nicht zählt
  • Deutsche wie Europäer sind für eine europäische Verfassung, bemängeln aber vor allem die Informationspolitik
  • Starke Skepsis der Deutschen gegenüber Erweiterungsrunden
  • Europas Rolle in der Welt
  • Zweckbestimmung der Ausgaben und die Prioritäten der EU
  • Kenntnisse der Bürger über die EU
Anzahl der Interviews: 1520Gesamtzahl der Interviews: 29328
Erhebungzeit: 14.05. - 06.06.2005Erhebungszeit: 09.05. - 14.06.2005
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Eurobarometer #62Herbst 2004
  • Trotz weiterhin pessimistischer Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung sind die Deutschen persönlich wieder optimistischer
  • Ansehen der EU in Deutschland weiter gestiegen
  • Die Identifikation der Deutschen mit Europa und auch mit Deutschland steigt weiter an
  • Starker Anstieg des Vertrauens in die Europäische Union
  • Die wichtigsten Herausforderungen für Deutschland und die EU
  • Für eine Vertiefung der EU, kritisch gegenüber weiteren Erweiterungsrunden
  • Weiterhin steigende Unterstützung für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU
  • Kritik an der internationalen Rolle der USA
  • Weitere Beschleunigung der europäischen Integration
  • Die Deutschen fühlen sich gut über die EU informiert; die Rolle des Internets zur Informationsbeschaffung über die EU nimmt zu
Anzahl der Interviews: 1545Gesamtzahl der Interviews: 29334
Erhebungzeit: 08.10. - 27.10.2004Erhebungszeit: 01.10. - 01.11.2004
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